Alle Artikel zum Thema "Europa"
Jakobsweg vom Genfer See nach Saint-Jean-Pied-de-Port
Die beiden französischen Jakobswege, die Via Gebennensis vom Genfer See in der Schweiz bis zum heiligen Pilgerort Le-Puy-en-Velay in Frankreich und die Via Podiensis von Le-Puy-en-Velay bis nach Saint-Jean-Pied-de-Port, dem Ausgangspunkt des Camino francés in Spanien waren das längste Wegstück auf meinem Weg von Nürnberg zum Kap Finisterra. Die Via Gebennensis ist mit ihren 350 Kilometern Länge eine schöne Route, wenn man die Einsamkeit vor dem großen Sturm genießen möchte. Das 730 Kilometer lange Wegstück auf der Via Podiensis ist zumindest ab Le-Puy wesentlich voller, hat aber landschaftlich den größeren Reiz. Insbesondere ab Le-Puy-en-Velay wird der Jakobspilger von tollen und einzigartigen Landschaften überrascht, die das Pilgerherz höher schlagen lassen. Man passiert Ortschaften wie Le-Puy-en-Velay, Conques oder Figeac, die einem noch lange in Erinnerung bleiben werden.
0 KommentareMit dem Fahrrad von Portugal nach Deutschland
Mit dem Rad von Faro über Spaniens Ostküste, Frankreich und die Schweizer Alpen nach Deutschland: 3200 km und 5 Wochen zu dritt „on the road“. Obwohl die Fachlektüre für Radfahrer empfiehlt, Spanien und Portugal aufgrund der recht sommerlichen Temperaturen keinesfalls im August zu durchqueren, war es denkbar reizvoll, nach dem Besuch des Nordkaps im letzten Jahr als Nächstes das andere Ende des europäischen Festlandes anzusteuern. So brauchten mich meine beiden Mitfahrer aus Berlin nicht lang überzeugen, einen passenden Flug zu buchen und wieder den Gepäckträger ans Rad zu schrauben.
0 KommentareTeide auf Teneriffa
Wir beschlossen eine Tour auf den höchsten Berg Spaniens zu unternehmen. Von vielen Leuten, die schon oben waren, haben wir gehört, dass das schönste Erlebnis überhaupt der Sonnenaufgang auf dem Pico del Teide wäre. Und so stand unser Entschluss schnell fest, wir würden den Teide erklimmen und uns vom höchsten Berg Spaniens den Sonnenaufgang ansehen. Das hieß am Nachmittag des ersten Tages bis zum Refugio de Altavista 3260m aufzusteigen und von dort aus die letzten Höhenmeter früh am Morgen anzutreten, um rechtzeitig auf dem Gipfel stehen zu können.
0 KommentareWasserwandern im Tessin von Luxushütte zu Luxushütte
Von Carasso bei Bellinzona ging es im Dauerregen 1900 Höhenmeter hinauf zur wahrhaft luxuriösen Capanna Albagno. Am nächsten Morgen stiegen wir bei bestem Wetter auf verschneitem Geröll über die Cima d`Uomo bis oberhalb der Campagna Borgna auf, wo wir auf etwa 2100m im Zelt übernachteten. Am dritten Tag wanderten wir durch ausgedehnte Maroniwälder zurück nach Carasso.
Da uns die Gegend sehr gefallen hatte, entschlossen wir uns kurze Zeit später zu einer Anschlusstour. Nach dem Aufstieg von Sementina, ging es auf die Capagna Mognone und von dort durch ausgedehnte Maroniwälder wieder zur Capagna Borgna. Eigentlich wollten wir von hier aus die Via alta Versasca gehen. Schlechtes Wetter zwang uns dort aber zu einen Tag Aufenthalt auf der Hütte. Diesen Tag nutzten wir für eine kleine „Wasserwanderung“ zum nächsten Gipfel. Da sich das Wetter auch am Folgetag nicht änderte, stiegen wir am vierten Tag im Dauerregen nach Vogorno ab. Von dort ging es mit dem Bus zum Auto zurück.
Padjelantaleden – von Kvikkjokk nach Ritsem
Der Padjelantaleden ist einer von unzähligen nordschwedischen Wanderwegen. Er ist ca. 120 km lang und führt von Kvikkjokk nach Ritsem (oder anders herum) um den Sarek herum. Es wird heiß diskutiert, wie rum man besser läuft. Von Kvikkjokk nach Ritsem hat man zuerst zwei Tage zu Einstieg auf Wiesen und Wald und danach geht’s ins Fjäll. Wahrscheinlich ist man andersherum enttäuscht, wenn es am Ende etwas langweiliger wird. Die Tour war 9 Tage lang, mit einem Ruhetag. Wir waren mit dem Zelt unterwegs und deshalb unabhängig von den jeweiligen Tagesetappen. Die Tour war relativ einfach zu bewältigen, auch für Anfänger ist sie geeignet. Die Steigungen sind nicht schwer, dafür gibt es unglaubliche Landschaften.
0 KommentareAlba!
August 2009: Mit dem Fahrrad durch die schottischen Highlands, entlang der Küste und Lochs sowie immer wieder durch die Glens der schottischen Traumlandschaft. Edinburgh – Dundee – Aberdeen – Inverness – Fort William – Oban – StirlingEdinburgh
0 KommentareMein Ziel hieß Nordkap
Östersund – Nordkap – Trondheim: 3100 km und 5 Wochen im Alleingang mit dem Rad durch Schweden und Norwegen. Als Skandinavien-Liebhaber habe ich schon oft darüber nachgedacht, eine längere Tour durch Nord-Schweden und Nord-Norwegen zu machen, eine Fahrt zum Nordkap aber irgendwie immer als zu extrem und unrealistisch abgetan. Trotzdem oder gerade deswegen setzte ich diesen Traum im Sommer 2008 schließlich in die Tat um. Die grandiose Landschaft mit ihren Fjorden, Bergen, Seen, endlosen Wäldern und der Tundra werden meine Erinnerungen an diese Tour so schnell nicht verblassen lassen.
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Einmal durch die Slowakei mit dem Rad
Juni 2009: Mit dem Fahrrad von Bratislava nach Bratislava, entlang des Donauradweges, durch das Flachland und Niedere sowie Hohe Tatra. Bratislava – Komarno – Lucenec – Brezno – Liptovsky Mikulas – Tatranska Lomnica – Zdiar – Zakopane – Oravska Jasenica – Zilina – Bratislava waren die Etappen.
1 KommentarMit Faltkanadiern auf der Loire
Mai 2009: Begonnen haben wir unsere Tour am Campingplatz des Kleinen Ortes „Pouilly sous Charlieu“ direkt am Nebenfluss Sornin. Flussabwärts musste bis zur Loire ohne Gepäck getreidelt werden. Das Gepäck transportierten wir mit unseren PKW`s bis zur Brücke bei km 706. Ein kurzer Fußmarsch zur Mündung des Sornin, Beladung der Boote, eincremen mit Sonnenschutzfaktor 50 und los. Von der Strömung ließen wir uns treiben und lenkten mit unseren Steckpaddeln nur ab und zu. Dies sollte sich in den nächsten Tagen ändern, denn teilweise war der Fluss so flach, dass wir immer wieder aussteigen und treideln mussten, was diese Tour abwechslungsreicher machte. In Digoin legten wir einen größeren Halt ein um unsere Vorräte aufzustocken, Wasser holten wir in einem Dorf nach 85 km Fahrt. Beendet haben wir unsere Reise nach 6 Tagen in Decise. Hier paddelten wir einen Nebenfluss aufwärts zu einem Campingplatz. Von Decise ging es mit der Bahn und Bus zum Ausgangspunkt zurück und dann nach Hause.
1 KommentarAbenteuer Alpenüberquerung
Im September 2009 hatten wir uns entschlossen eine Bergtour zu machen und da wir nur 10 Tage Zeit hatten, entschlossen wir uns nach dem Vorbild Hannibals die Alpen von Norden nach Süden zu durchqueren. Ausgangspunkt unserer Wanderung war Oberstdorf. Eine Alpenüberquerung zu Fuß ist wie eine Berg-und Talfahrt der Gefühle, anstrengende, ab und zu nervenzereißende Aufstiege und stundenlange, nicht-endenwollende Abstiege in wunderschöner Berglandschaft. Ein unvergessliches und kaum in Worte zu fassendes Abenteuer.
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